TinEye – die Bilder Rückwärtssuche

Gewöhnliche Suchmaschinen funktionieren immer gleich. Du gibst einen Suchbegriff ein und du bekommst etliche Webseiten, die diesen beinhalten. Wenn du ein Foto von einem Apfel suchst, nutzt du beispielsweise die entsprechende Funktion von Google und binnen wenigen Sekunden werden dir dutzende Bilder dieses Obstes angezeigt.

Doch was tun, wenn du ein Foto auf deinem Rechner hast (oder irgendwo im World Wide Web siehst), wo du nicht mehr weißt, wo es herkommt oder was darauf abgebildet ist? Ich habe zum Bleistift folgendes exotische Gemüse als Grafik gefunden und kann mich partout nicht mehr an dessen Namen erinnern. Hier kommt TinEye zum Einsatz.

Trage die URL des Bildes in das entsprechende Feld auf tineye.com ein oder lade es dort hoch. Kurze Zeit später zeigt dir der Dienst, sofern du Glück hast, alle Webseiten an, die dieses Bild verwenden.

In diesem Zusammenhang erfährst du, sei es durch den Dateinamen oder den Text, zu dem das Bild gehört, nähere Einzelheiten zu deiner Suche.

TinEye ist in der kostenlosen Variante auf 50 Suchanfragen pro Tag bzw. 150 Suchanfragen pro Woche beschränkt. Wer mehr will, muss sich die Bezahlversion zulegen oder einfach seine IP wechseln ;)

//Update 15.08.2013:
Marco hat mich auf sein Onlinetool Plaghunter hingewiesen. Gestützt durch die Google Bildersuche fand der Dienst in meinen ersten Tests deutlich mehr Suchergebnisse als TinEye. Nach einer kurzen Registrierung kannst du in der kostenfreien Variante bis zu 5 Bilder gleichzeitig angeben, die überwacht werden sollen. Plaghunter generiert daraufhin regelmäßig Reports und listet dir die entsprechenden Webseiten auf.

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