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Windows 10 – Updates zurückstellen

Eigentlich gehöre ich zu der Gruppe, die gerne immer die neuste Version einer Software auf dem PC einsetzt. Immerhin resultiert dies in neuen Funktionen, Detailverbesserungen oder Fehlerbehebungen. Bei Updates innerhalb von Windows 10 mache ich aber bewusst eine Ausnahme.

Auch wenn ich das aktuelle Betriebssystem von Microsoft insgesamt gesehen für eine Verbesserung gegenüber der Vorgänger halte, werde ich das Gefühl nicht los, dass der Benutzer mittlerweile zu einem Versuchskaninchen geworden ist. In letzter Zeit tauchen immer mehr Probleme im Zusammenhang mit Windows 10 Updates auf. So kann es zu Fehlern mit der internen Festplattenverschlüsselung Bitlocker kommen oder die Webcam ihren Dienst einstellen.

Daher nutze ich die standardmäßig deaktivierte Option „Upgrades zurückstellen“. Du findest sie in den Einstellungen unter Update und Sicherheit > Windows Update > Erweiterte Optionen > Upgrades zurückstellen.

Windows 10 - Updates zurückstellen

Wenn sie aktiv ist, werden Sicherheitsupdates weiterhin automatisch heruntergeladen und installiert. Funktionsupdates oder große Releases, wie das Windows 10 Anniversary Update, werden hingegen um 4 Monate nach hinten verschoben. In dieser Zeit kann Microsoft von den unfreiwilligen Testern Feedback erhalten und übersehene Fehler wieder ausmerzen.

Solltest du Windows 10 Home verwenden, so ist die Option „Upgrades zurückstellen“ bei dir nicht verfügbar. In diesem Fall kannst du beispielsweise die kostenlose und portable Software O&O ShutUp10 nutzen. Sie bietet zudem noch diverse andere praktische Funktionen um ein paar lästige Eigenschaften des Betriebssystems zu tilgen.

Windows Benutzerkontensteuerung – entweder ganz oder gar nicht

Zu Windows XP Zeiten durfte üblicherweise jedes Programm auf jede Datei und Einstellung zugreifen und sie verändern. Theoretisch hätte zum Beispiel Paint damals die Möglichkeit gehabt, wichtige Systemdateien durch ein selbst gemaltes Bild zu ersetzen – ein Computervirus natürlich auch.

Mit Windows Vista hielt die Benutzerkontensteuerung (UAC) Einzug. Sie ist ein Sicherheitsfeature, welches dafür sorgt, dass Anwendungen nicht mehr „ohne Weiteres“ Änderungen an dem System vornehmen können. Genauer gesagt geht es um folgendes Fenster:

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Anwendung im Autostart automatisch mit Administatorrechten ausführen

Willkommen im neuen Jahr, willkommen auf wantastisch.de! So viel Zeit muss sein.

Mit Windows Vista hat Microsoft einen großen Schritt in Richtung Sicherheit gemacht und die Benutzerkontensteuerung a.k.a. User Account Control a.k.a. UAC a.k.a. „das nervige Ding, was immer beim Ausführen bestimmter Programme aufpoppt“ eingeführt. Sofern dieses Feature aktiviert ist, sorgt Windows dafür, dass Anwendungen nicht mehr ohne weiteres Daten des Betriebssystems oder anderer wichtiger Komponenten ändern können. Dadurch kann sich auch Schadsoftware nicht mehr so einfach auf deinem Rechner niederlassen.

Benötigt eine Anwendung dann doch mehr Rechte, beispielsweise für eine Installation oder den Zugriff auf bestimmte Hardware, erscheint folgender Dialog. Hier kannst du entscheiden, ob dem Programm die notwendigen Berechtigungen gegeben werden sollen oder nicht.

Etwas „blöd“ ist es allerdings, wenn du so ein Programm automatisch beim Hochfahren starten lassen möchtest, da dann mit jedem Mal das oben gezeigte Popup von neuem erscheint. Ich habe zum Beispiel auf meinem EeePC das kleine Tool eeectl im Autostart, welches mir die Lüftersteuerung meines Netbooks konfiguriert, sofern es Administratorrechte hat.

Zum Glück ist es möglich, Anwendungen automatisch und ohne Benutzerkontensteuerungsabfrage (<- laaaanges Wort!) mit dem Hochfahren des Computers auszuführen. Dazu musst du dir nicht einmal eine extra Software herunterladen oder in der Registrierung herumfummeln.

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HijackThis – automatische Logfileauswertung

 
DSNIS

Ein Virenscanner reicht nicht aus, um dein System vollkommen „sauber“ zu halten. Ab und zu solltest du zusätzliche Programme zum Analysieren deines Rechners verwenden. Ich empfehle hier HijackThis.

Die Software allein tut allerdings nicht allzu viel automatisch. Im ersten Schritt listet sie lediglich Dinge auf, die irgendetwas mit deinem System zu tun haben. Das können Programme im Autostart oder auch Einstellungen im Internet Explorer sein. Was genau davon nun schädlich bzw. unerwünscht ist, musst du selbst heraus finden.

Na gut, das stimmt nicht ganz. Zum Glück gibt es einen Dienst im Internet, mit dem du die Ausgabe von HijackThis automatisch auswerten lassen kannst. Zudem erkläre ich dir hier, wie das Programm überhaupt zu benutzen ist. Ich gehe einfach mal davon aus, dass du bereits weißt, wie man Programme herunterlädt und installiert. Deswegen spare ich mir hier die Erklärung dieser Schritte und springe gleich zu dem ersten Start der Software.

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Systeminformationen ohne Zusatzsoftware auslesen

Nicht jeder weiß, welche Komponenten in seinem PC oder Laptop verbaut sind. Eigentlich ist das ja auch gar nicht schlimm, denn immerhin läuft die Kiste ja. Problematisch wird es erst, wenn man zum Beispiel Hardwarekomponenten austauschen möchte. Nicht jede Grafikkarte läuft auf jedem Mainboard, nicht jeder Arbeitsspeicher lässt sich verbauen etc.
Vielleicht bist du auch gezwungen, neue Treiber aufzuspielen, da du deinen Rechner formatieren musstest.

Wie du eine knappe Übersicht über deine Systeminformationen bekommst, erfährst du nicht hier, sondern in diesem Artikel!

Drücke die „Windows Taste“ (sie befindet sich links unten auf deiner Tastatur zwischen „Strg“ und „Alt“) und „R“ gleichzeitig, sodass der Ausführen-Dialog erscheint. In dem Textfeld neben „Öffnen“ gibst du dann „dxdiag“, natürlich ohne Anführungszeichen, ein und bestätigst mit „OK“.

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