Teure Programme und deren Alternativen (Teil 2)

Wie im ersten Teil der Serie werde ich dir nun weitere Programme vorstellen, die durchaus Potential haben kostenpflichtige Vollversionen zu ersetzen.

Bildbearbeitung: Photoshop vs. Gimp, Paint.net und Artweaver
Adobe Photoshop zählt du den besten, aber auch teuersten Programmen auf dem Markt in dieser Kategorie. Unter 1000€ ist es nicht zu haben, ein Grund mehr dir ein paar gute Alternativen zu zeigen. Allerdings möchte ich dir schonmal vorweg sagen, dass sich PS nicht vollständig ersetzen lässt, wenn man auf professionelle Bildbearbeitung angewiesen ist, für den Privatanwender lohnt sich der Blick in diesen Artikel auf alle Fälle.

So sieht die Programmoberfläche aus.Die Freeware Gimp ist das umfangreichste Tool im Test. Es bietet eine Menge Funktionen, sowie haufenweise Filtereffekte, auch wenn diese nicht immer einwandfrei funktionieren. Einzig die Programmoberfläche ist für Windows-Nutzer ziemlich gewöhnunhsbedürftig. Anstatt einem Hauptfenster erscheinen gleich je nach Anwendung zwei bis drei. Wer aber einige Zeit in Gimp investiert, wird schnell damit zurecht kommen.

BenutzeroberflächeWenn du Probleme mit dieser Software hast, oder sie dir einfach nicht gefällt, kannst du einen Blick in Paint.net riskieren. Hier ist der Funktionsumfang auch noch ausreichend und man gewöhnt sich schnell an das Programm. Wie der Name bereits ankündigt, ist das Microsoft .NET Framework 2 oder höher für den Betrieb des Tools Voraussetzung.

An letzter Stelle steht eine Freeware, welche sich beinahe „Photoshop Lite“ nennen könnte. Artweaver nennt sie sich und erinnert sehr stark an PS. Mit dem offiziellen Plug-In Pack lässt sie sich noch etwas erweitern, aber völlig überzeugt bin ich davon nicht. Vielleicht ist es ja trotzdem etwas für dich ;)

Alle 3 Programme sind komplett in deutscher Sprache erhältlich.

Dateien archivieren und komprimieren: Winzip vs. Izarc
Seitdem alle neueren Betriebssysteme aus dem Hause Microsoft eine ZIP-Funktion standardmäßig integriert haben, sind externe Tools wie WinZip so gut wie überflüssig geworden. Wenn du allerdings noch stolzer Besitzer eines Uralt-Rechners bist, musst du zwangsläufig auf solche Programme zurückgreifen.

Meine Empfehlung gilt hier IZArc, da es mit einer Vielzahl an Kompressionsformaten klar kommt. So lassen sich zum Beispiel CD-Images und rar-Archive mühelos öffnen und konvertieren. Sogar eine Verschlüsselung (bis AES 256) deiner Dateien ist möglich, sodass niemand an deine privaten Dokumente ect. herankommt.
Ideal für den Transport deiner Files ist die Möglichkeit „Selbstentpackende Archive“ in Form von Minianwendungen zu erstellen. So kannst du, ohne das Programm dabei zu haben, auf dein Archiv zugreifen. Übrigens lässt sich auf der Herstellerseite auch das IZArc2Go herunterladen, welches einfach die portable (also ohne Installation funktionierende) Version der Freeware ist.

1 Kommentar

  • Farbfilm sagt:

    Ich benutze ja statt Winzip immer das kostenfreie 7Zip, welches hervorragend und sehr schnell läuft. Besonders gut gefällt mir die Option bei verschlüsselten Archiven das einzugebende Passwort im Klartext darzustellen. Gerade bei längeren Passwörtern eine enorme Hilfe, weil man sich sonst ja des öfteren verschreibt.

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