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Archiv der Kategorie: Tuning und System
Mit der EinfĂŒhrung von Vista hat sich an der BenutzeroberflĂ€che von Windows einiges getan. Viele Features kamen hinzu, einige wurden entfernt und irgendwie sieht jetzt alles anders aus als zuvor. FĂŒr Leute mit der schĂ€tzenswerten Einstellung: “FrĂŒher war alles besser” und fĂŒr solche, die gerne die FunktionalitĂ€t ihres Betriebssystems erweitern möchten, stelle ich nun Classic Shell vor. Die Freeware besteht grob gesagt aus 2 Komponenten, die sich wĂ€hrend der Installation separat aus- und abwĂ€hlen lassen. Fangen wir mit der zweiten an:
Classic Start Menu
Das klassische StartmenĂŒ sollte noch vielen gelĂ€ufig sein. Es war das Ding, welches noch zu Windows 2000 Zeiten den Desktop verzierte und bei XP zumindest optional einstellbar war. Wieso das gute StĂŒck aus spĂ€teren Versionen komplett verbannt wurde, verstehe ich bis heute nicht.
Classic Start Menu bringt dir die kontextmenĂŒartige Ansicht des StartmenĂŒs wieder und offenbart dir zusĂ€tzlich noch eine riesige Auswahl an Einstellungsmöglichkeiten. Auch das Aussehen des MenĂŒs ist dank Skin-UnterstĂŒtzung beliebig anpassbar. Auf der offiziellen Homepage des Programms kannst du dir in der Galerie eine ganze Reihe an Beispielen dazu anschauen.
Classic Explorer
Diese Komponente widmet sich dem Datei-Manager von Windows, dem Explorer. Wie beim StartmenĂŒ sind auch hier diverse Einstellungen vornehmbar. Allerdings können nicht nur alte Funktionen aus vergangenen Windosen wiedererweckt werden, auch neue Ideen lieĂ der Autor in das Programm einflieĂen.
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Hurra, hurra, eine neue Software ist da! nostandby ist die nĂ€chste, wenn auch etwas einfach gestrickte, Software exklusiv auf wantastisch.de. Wie der Name schon andeutet, sorgt sie dafĂŒr, dass dein Computer bei Bedarf nicht automatisch in den Energiesparmodus wechselt, um so laufende Anwendungen nicht zu unterbrechen.
Weitere Informationen, Screenshots sowie den Downloadlink zu nostandby, kannst du auf der Hauptseite des Tools einsehen.
Laut Beschreibung soll mein Fertig-Rechner ja angeblich AMD Cool’n'Quiet unterstĂŒtzen und somit besonders leise arbeiten. Nur habe ich davon leider in den 5 Jahren rein gar nichts gemerkt. Zumindest der LĂŒfter drehte schon seit Kauf des Computers hörbar auf Volllast. Dabei spielte es keine Rolle, ob der PC ausgelastet war oder nicht.
SpeedFan schafft Abhilfe! Das Tool ist in der Lage, fast jeden LĂŒfter in AbhĂ€ngigkeit der Hardware Temperatur zu steuern. Dies tut es allerdings nur, wenn es zuvor “richtig” eingestellt wurde. Eine sehr ausfĂŒhrliche und leicht verstĂ€ndliche Anleitung dazu findest du im Forum von CHIP.de.
Neben dieser (Haupt-)Funktion, zeigt dir SpeedFan allerlei zusĂ€tzliche Informationen ĂŒber die in deinem Rechner verbauten Komponenten an. Darunter fallen Spannung, Auslastung und die aktuelle Frequenz deiner CPU oder auch detaillierte Statusinformationen ĂŒber die Festplatte.
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Oh nein! Die Datei ist weg und der Papierkorb leer. Was tun, wenn man ausversehen eine oder mehrere wichtige Dateien ins digitale Nirvana geschickt hat? Nun, oftmals ist Hopfen und Malz noch nicht verloren und aller Tage Abend ist erst recht nicht, denn gelöschte Daten lassen sich unter UmstÀnden wiederherstellen.
Dabei ist es allerdings sehr wichtig, dass deine Festplatte nach dem Löschvorgang so wenig wie nur möglich benutzt wird.
Je mehr Daten nach diesem Zeitpunkt kopiert oder verschoben werden, desto geringer ist die Chance, dass eine bestimmte Datei gerettet werden kann.
Einfache Wiederherstellung durch Software
Mein bisheriger Favorit PC Inspector File Recovery funktioniert leider nur bis XP zuverlÀssig und kommt bei mir deshalb höchstens noch als Boot-CD zum Einsatz.
Recuva hingegen ist auf allen aktuellen Windows-Betriebssystem lauffĂ€hig und lĂ€sst sich dank mitgelieferten Assistenten sehr einfach bedienen. Die Software kann deine Festplatte schnell oder besonders grĂŒndlich nach gelöschten Dateien durchsuchen und listet dir alles ĂŒbersichtlich in eine filterbare Tabelle auf. Der farbige Kreis vor jedem Namen zeigt dir an, wie gut die jeweilige Datei noch erhalten ist bzw mit welcher Wahrscheinlichkeit sie vollstĂ€ndig wiederhergestellt werden kann.
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In regelmĂ€Ăigen AbstĂ€nden kaufen Computermagazine und Nachrichtensender gebrauchte Computer bzw. Festplatten ĂŒber ebay und Co., um zu berichten, wie ahnungslose Menschen unbeabsichtigt ihre gesamten Daten einem Fremden offenbaren. Das liegt daran, dass viele Leute meinen, dass eine formatierte Festplatte keine Daten mehr enthĂ€lt. Pustekuchen!
Wenn du etwas löschst, wird Windows (oder jedem anderen Betriebssystem) nur mitgeteilt, dass an dieser Stelle der Festplatte freier Speicherplatz zum Ăberschreiben freigeworden ist. Erst, wenn du wieder neue Dateien kopierst, wird das “Gelöschte” mit der Zeit unbrauchbar gemacht. Bis dato können Datenrettungsprogramme wie PC INSPECTOR File Recovery oder Recuva viele gelöschte Daten wiederherstellen.
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